Rückblick

2005

20. - 21. Januar 2015

Sanierung versus Neubau

Full House bei den heurigen „FM-Gesprächen“ an der Fachhochschule Kufstein Tirol. 180 Teilnehmer waren nach Kufstein gekommen, um an dem internationalen Branchenfachkongress teilzunehmen.

Die Fachhochschule Kufstein Tirol hat sich als europaweit einzigartiges Kompetenzzentrum für Facility Management und Immobilienwirtschaft etabliert. Neben der Hochschulausbildung widmet man sich am Campus dem regelmäßigen Austausch mit der Wirtschaft. Speziell die FM- & Immobilien-Fachbranche profitiert von dieser Leistung, denn regelmäßig veranstaltet man in Kufstein die „FM-Gespräche“. Am 20. und 21. Januar  fand die jährliche Tagung statt, zahlreiche Fachkapazitäten waren dazu nach Kufstein gekommen. Aktuelles Thema: „Sanierung versus Neubau“.

„In diesem Spannungsfeld sind tragfähige Entscheidungen gefordert“, erklären die beiden Studiengangsleiter Arch. DI Julia Jedelhauser und Ing. Mag. (FH) Thomas Madritsch, „vor allem wirtschaftlich betrachtet, muss man sich mit dem komplexen Thema der Nachhaltigkeit auseinandersetzen, um zu neuen Denkmodellen zu kommen!“

Der Kongress verband Fachvorträge mit Impulsreferaten. Die Vortragenden – Opinion Leader aus Immobilien- und Facility Management, Presse, Investment und Politik – präsentieren spezielle Aspekte rund um bauliche Sanierungen und deren Wirtschaftlichkeit.

Pointierte Key Note:

Als Key Note Speaker konnte Ronald Barazon gewonnen werden. In sehr pointierter und zum Teil provokanter Form nahm der Publizist und Chefredakteur der Salzburger Nachrichten die österreichische Sehnsucht aufs Korn, alles und jedes erhalten zu wollen. Sein Fazit: „Wie alles andere sind auch Gebäude dem Wandel der Zeit unterworfen. Neubau oder Sanierung – das ist kein Widerspruch. Es stellt sich lediglich die Frage: Was ist der Bedarf, wie kann man den Nutzen eines Gebäudes optimieren und dieses in ein organisches Netzwerk einfügen“.
Im Rahmen einer Podiumsdiskussion gingen der renommierte Immobilien-Bewerter Komm.-Rat Alfons Metzger, DI Herbert C. Logar von der Bundesimmobiliengesellschaft und Prof. Dr. Klaus Lugger, Geschäftsführer der Neuen Heimat Tirol, der Thematik auf den Grund. Gemeinsamer Konsens: „Wir brauchen funktionierende Gebäude in funktionierenden, vernetzten Räumen!“